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Stand: 14.06.2016

Pressemitteilung

„Die Kinder hatten viel Spaß“

Sommerfreizeit in der Tulla-HalleFür die Sommerfreizeit der Caritas stelle Bürgermeister Marcus Schaile die Tulla-Halle zur Verfügung. Caritas-Zentrum Germersheim

Die Corona-Pandemie hatte der Caritas-Ortsranderholung (CORE) einen Strich durch die Rechnung gemacht. Denn in ihrem bisherigen Umfang mit rund 160 Teilnehmern konnte die beliebte Ferienveranstaltung nicht stattfinden. Doch Michael Manz, Referent für Gemeindecaritas und Engagementförderung, und Stefanie Horländer vom Caritas-Zentrum Germersheim, arbeiteten ein Konzept aus, das es ermöglichte, unter den veränderten Bedingungen eine Sommerfreizeit in Sondernheim auf dem Areal der Gottfried-Tulla-Schule anzubieten. 

"Es war alles ein bisschen anders dieses Jahr, aber es ging doch", berichteten die Verantwortlichen Michael Manz  und Stefanie Horländer. Bedauerlich war nur, dass sehr spät, nämlich erst in der vorletzten Schulwoche feststand, dass das Caritas-Zentrum Germersheim eine Sommerfreizeit anbieten darf - was für die Eltern teilweise fast schon zu spät war, weil sie dann schon Alternativen für ihre Kinder gefunden hatten. Jeweils rund 30 Kinder konnten jeweils eine Woche Spiel, Spaß und Sport genießen -  trotz Einschränkungen wie dem Tragen von Masken auf dem Gelände und einiges andere.  Auch die Eltern mussten sich umstellen, da die Kinder nicht wie sonst mit dem Bus gebracht wurden, sondern von den Eltern gebracht und geholt werden mussten. Zudem war der Teilnehmerkreis auf Kinder aus Germersheim, Sondernheim, Hördt, Lingenfeld und Bellheim beschränkt. 

Die Kinder haben fleißig gebastelt.Stolz präsentierten die Kinder ihre Bastelarbeiten während der Sommerfreizeit. Caritas-Zentrum Germersheim

Für die Kindern verging die Woche sicher viel zu schnell, denn sie konnten aus verschiedenen Angeboten auswählen. So gab es gleich mehrere Bastelideen.  "Salzteig war in diesem Jahr sehr beliebt", erzählt Michael Manz. Aber auch Mobile aus Muscheln, Verzierung von Blumentöpfen und Bilderrahmen gab es zur Auswahl.  Darüber hinaus standen verschiedene Brettspiele zur Verfügung oder die Kinder tobten bei Ballspielen übers Gelände. Jeweils zwei Helfer betreuten die kleinen Gruppen von bis zu neun Kindern. 

Aber auch gemeinsame Unternehmungen - zwei Ausflüge pro Woche für jede Gruppe - standen auf dem Programm wie ein Besuch in der Ziegelei, bei der Feuerwehr und der Rucksackschule sowie im Streichelzoo. "Wir haben auch eine klassische Schnitzeljagd unternommen und dann auch noch die moderne Form davon als Geocaching", erzählt Michael Manz. Bei den Kindern sei das Programm sehr gut angekommen, das von Ehrenamtlichen unterstützt wurde. 

Der Maltisch war bei den Kindern sehr beliebt.Beliebt bei den Kindern: Der Maltisch in der Tulla-Halle. Caritas-Zentrum Germersheim

Die Corona-Pandemie machte zahlreiche Einschränkungen erforderlich. Beispielsweise hatten die Eltern in diesem Jahr keinen Zutritt auf dem Gelände. Bei der Spielzeugausgabe und in der Küche mussten strenge Hygieneregeln eingehalten werden. In der Halle gab es festgelegte Laufwege, an die sich jeder halten musste. Dabei musste zudem eine Maske getragen werden, außer wenn man an den Tischen saß - wobei hier der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden musste. Trotz der Einschränkungen sei die Freizeit gut gelaufen. "Die Kinder haben sich mit Unterstützung durch die Betreuer*innen gut an die Regeln gehalten", geben die Organisatoren eine positive Rückmeldung. 

Die Reglementierungen konnten die Freude der Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren nicht trüben: "Die Kinder haben viel gelacht und hatten jede Menge Spaß", freuten sich das Leitungsteam aus Michael Manz und Stefanie Horländer sowie die beiden ehrenamtlichen Leitungsteam-Mitglieder Benjamin Platz und Sebastian Rahn und die Betreuer*innen.

Für die Kinder gab es auch ein Spiel- und Sportangebot.Die Kinder konnte auch unter verschiedenen Spielen wählen, wie zum Beispiel ein Kreisspiel mit Luftballon.Caritas-Zentrum Germersheim

Dass alles so gut geklappt hat, sei auch der Verdienst von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Leitungsteams, Benjamin Platz und Sebastian Rahn, betonten die Verantwortlichen. Ihnen kam bei Vorbereitung und Durchführung der Freizeit eine zentrale Rolle zu, wie Michael Manz berichtet: "Sie halten nahezu ganzjährig zu unseren Betreuer*innen Kontakt, organisieren die Vorbereitungsgruppe, führen die Betreuerschulung mit durch, unterstützen die Betreuer*innen bei der Gestaltung der Gruppenprogramme und Zusammenstellung der Bastelmaterialien. Bei der Durchführung der Freizeit bringen sie privates Equipment (Laptop, Drucker, Soundtechnik, Werkzeug etc) mit ein." Ein großes Lob ging auch an Bürgermeister Marcus Schaile für die Überlassung der Tulla-Halle in Germersheim. 

Insgesamt habe sich der Aufwand für die Vorbereitung und Durchführung der Freizeit auf jeden Fall gelohnt.  Dass die Kinderfreizeit trotz Corona-Pandemie und der dadurch erforderlichen Maßnahmen stattfinden konnte sei ein toller Erfolg "Die Kinder hatten Spaß", ziehen die Organisatoren eine positive Bilanz. 

Text und Foto: Caritasverband für die Diözese Speyer

 

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