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Stand: 14.06.2016

Pressemitteilung

Caritas-Zentrum Germersheim feiert mit seinen Kunden Geburtstag

Grußkarte als Geschenk am Tag der heiligen Elisabeth

"Eigentlich wollte unser Verband diesen 100. Geburtstag groß feiern und dazu die KundInnen unseres Caritas-Zentrums zu einem Festessen einladen", sagt Joachim Mergen, der Leiter des Caritas-Zentrums. Am 19. November begeht die katholische Kirche den Elisabethen-Tag. Die Heilige Elisabeth ist die Patronin der Caritas. "Mit lokalen Prominenten aus Kirche und Politik wollten wir an diesem Tag unsere Kundinnen und Kunden bewirten, ganz im Geiste der heiligen Elisabeth." Aber Corona habe dem Caritas-Zentrum einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Trotzdem wollen wir mit unseren Kundinnen und Kunden feiern und haben uns eine corona-konforme Aktion überlegt", erzählt Mergen. "Wir werden unseren Besuchern ab 19. November eine Woche lang eine Grußkarte mit Rosenmotiv schenken. Es ist uns wichtig, danke zu sagen für das Vertrauen, das die Menschen uns entgegenbringen. In diesen Dank beziehen wir ausdrücklich auch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unsere Kooperationspartner ein."

Stichwort Heilige Elisabeth - Patronin der Caritas

Als Landgräfin von Thüringen hat Elisabeth (1207 bis 1231) das Kloster in Eisenach unterstützt, Armenviertel besucht und sich um Bedürftige gekümmert. In Verbindung mit ihren Wohltaten, die sie gegen den Willen ihrer Familie durchsetzte, sollen sich wundersame Ereignisse zugetragen haben, wie das bekannte Rosenwunder. Darin heißt es, dass Elisabeth eines Tages auf dem Weg in die Stadt war, um den Armen Brot zu geben, obwohl es ihr bei Strafe verboten war. Dabei trifft sie die Mutter ihres Mannes, die ihre Barmherzigkeit nicht gut findet und ihr eine Falle stellen will. Auf die Frage, was sie in dem Korb habe, antwortet Elisabeth, es seien Rosen im Korb. Ihre Schwiegermutter bittet sie, das Tuch zu heben, was Elisabeth tut, und die Schwiegermutter erblickt tatsächlich nur Rosen.

Bereits vier Jahre nach ihrem Tod, 1235, wurde sie heiliggesprochen. Seit dem frühen 19. Jahrhundert erlebt ihre Verehrung neuen Aufschwung, besonders das Rosenwunder findet weithin Beachtung. Früher wurden nach altem Brauch an ihrem Gedenktag, dem 19. November milde Gaben und Geschenke an Bedürftige verteilt. Mancherorts werden auch traditionelle "Elisabethbrote" in Erinnerung an das Rosenwunder der heiligen Elisabeth gebacken und Brot und Rosen verschenkt.

Text und Foto: Caritasverband für die Diözese Speyer

 



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